Dreiphasenseparator [DPS] |
Einsatzgebiet: |
Für die Standzeitverlängerung von Reinigungs-, Entfettungsbädern sowie Schneidkühlmittel-Emulsionen. |
Wässrige Reinigungs- und Entfettungsbäder, Schneidkühlmittel-Emulsionen sowie sonstige in nahezu allen Industriebereichen anfallende, mit Ölen, Lösemitteln und Feststoffen verunreinigte Prozessbäder, können mit dem Dreiphasenseparator - kurz DPS - gereinigt und somit langfristig im Produktionskreislauf genutzt werden.
Vorteile des DPS:
- Standzeitverlängerung
- geringe Betriebskosten
- wartungsarm
- wirtschaftlich
- Qualitätssicherung durch konstante Produktqualität
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Funktionsprinzip: |
Der DPS arbeitet nach dem physikalischer Prinzip der - Schwerkraft (Gewichtskraft und Auftrieb) und der
- Koaleszenz (Verhalten von tropfenförmigen flüssigen Stoffen - bei unterschiedlicher Oberflächenspannungen und Bindungskräfte - größerer Tropfen zu bilden.)
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Zur Abtrennung von Fremdölen und -fetten, Lösemitteln und Feststoffen aus den Prozessbädern werden im DPS durch Fließquerschnitts- und Oberflächenvergrößerung Entmischungsvorgänge bewirkt. Der DPS trennt alle Stoffe, die eine Dichtedifferenz von >5% zu Wasser aufweisen, ab: Leichtflüssigkeiten (<0,95 kg/cm³) schwimmen oben auf und Teilchen höhere Dichte (>1,05 kg/cm³) setzten sich unten ab.
Sehr kleine Öltröpfchen können durch Schwerkraft nicht mehr abgeschieden werden. An den Winkelprofilen lagern sich diese zu größeren Tropfen zusammen und können dann nach oben aufsteigen.
Voraussetzung ist, dass diese Fremdteile nicht in wässriger Lösung vorliegen und nicht von der Badflüssigkeit emulgiert werden.
Die verunreinigte Badflüssigkeit durchströmt die hintereinander angeordnete Winkelprofile, an denen die Fremdstoffe abscheiden werden. Mitentscheidend für die Abtrennung ist die Benetzbarkeit der oleophilen (ölfreundlichen) Winkelprofile durch das Fremdöl. |
Das an den Profilen angesammelte Fremdöl kann durch Öffnungen, die übereinander in den Winkelspitzen angeordnet sind, nach oben steigen und über einen Skimmer aus dem DPS abgezogen werden. Die Feststoffe sinken nach unten und werden ausgeschleust.
DPS Technologie Der DPS arbeitet auf physikalischer Basis. Er nutzt die Wirkung der Gravitation und der Koaleszenz zur Abtrennung von Fremdölen und Lösemitteln und Feststoffen aus den Prozessbädern.
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Ökonomie: |
Mit dem robusten und wartungsarmen DPS können Prozessbäder im Kreislauf gefahren werden und die Bäderstandzeit wird erheblich verlängert.
Das bewirkt Abfallvermeidung, Minimierung der Entsorgungskosten und Senkung der Betriebsmittelkosten durch Reduktion der benötigten Reinigungs- und Schneidkühlmittel etc.
Zudem wirkt ein geringerer Frischwasserverbrauch den steigenden Wasserkosten entgegen. Weiters kann eine gleich bleibende Produktqualität gewährleistet werden, da die Wirkung der Prozessbäder durch die eingebrachte Fremdstoffe nicht beeinträchtigt wird.
Der Recycling-Gedanke d.h. die Wiederverwertung von geeigneten Materialien hilft Rohstoffvorräte zu schonen und trägt zur Abfallminimierung und -vermeidung bei. Der DPS hilft, die Umwelt zu schonen und erzielt dabei betriebswirtschaftliche Einsparungen. Damit wird deutlich, dass durch den Einsatz eines DPS gleichzeitig ökologische und ökonomische Ziele erreicht werden.
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Anwendungen: |
Reinigungs- und Entfettungsbäder auf wässriger Basis haben sich besonders in der metallverarbeitenden Industrie als wirkungsvolle Ersatzstoffe für die umweltschädigenden FCKW´s bewährt. Bei der Reinigung von Metallteilen werden die auf den Oberflächen anhaftenden Bearbeitungsöle sowie Schmutzpartikel in die Reinigungsbäder eintragen. Aufgrund dieser Fremdstoffe nimmt die Reinigungswirkung der Bäder ab und das gewünschte Reinigungsergebnis kann nicht mehr erzielt werden.
Mit dem DPS können diese Fremdstoffe kontinuierlich aus den Reinigungsbädern entfernt werden, wodurch die Standzeiten dieser Bäder verlängert werden, was wiederum den Verbrauch an Reinigungsmitteln senkt.
Schneidkühlmittel sind bei der spanenden und formenden Metallverarbeitung wertvolle Arbeitsmittel, die eine wirtschaftliche Fertigung garantieren. Durch die eintragenden Fremdöle (an den Metallen haftende Korrosionsschutzöle etc) und Feststoffe werden die Standzeiten stark beeinträchtigt. Das verunreinigtes Schneidkühlmittel kann die gewünschte Schneid- und Umformungsleistung nicht mehr gewährleisten und muss kostenintensiv entsorgt werden.
Mit dem DPS werden die Fremdöle und Feststoffe aus dem Schneidkühlmittelkreislauf entfernt, wodurch Entsorgungs- und Betriebsmittelkosten für Schneidkühlmittel gesenkt werden.
Weitere Einsatzgebiete des DPS sind:
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- Vorreinigungsstufe von Abwässern vor weiteren Behandlungsschritte wie z.B. einer Ultrafiltrationsanlage.
- Entölung von Oberflächenwasser
- Entfernung von Lösemittel aus Industrieabwässer
- Entfernung von pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen aus Großküchenabwässern
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Konstruktion und Material: |
Der Standard DPS wird aus Edelstahl 1.4301 gefertigt. Sonderausführungen können auf Wunsch verwirklicht werden.
Durch den geringen Platzbedarf kann der robuste DPS überall installiert werden und zeichnet sich die wartungsarme Betriebsweise aus. Die Profilpakete des DPS können einfach und schnell aus dem Edelstahlbehälter genommen und mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden.
Lieferbar für eine Durchsatzleistung von 100 bis 5000 l/h in den Ausführungen mit/ohne Schlammkonus.
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DPS 2500 KO/FÜ/FA DPS für 2500 l/h Durchsatzleistung, mit Schlammabscheidekonus und automatischen Ölräumer.
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DPS 300 Standard DPS für 300 l/h in Standardausführung.
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Vertrieb und Verkauf durch:

MAP Pamminger GMBH Krottenseestr. 45 A-4810 Gmunden www.map-pam.at +43 7612 9003 2603
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